Nachhaltigkeit als fester Bestandteil der Unternehmensstrategie
Mit der Gemeinwohl-Bilanz Nachhaltigkeitschancen und -risiken erkennen und managen
Sie wollen für Ihre Organisation eine tragfähige, nachhaltige Unternehmensstrategie entwickeln, die auf diesem Dreiklang basiert: wirtschaftlich effizient, sozial gerecht und ökologisch verträglich. Diese Strategie soll von Mitarbeitenden und Führungskräften verstanden, akzeptiert und gegenüber allen Stakeholdern zu gelebter Praxis werden.
Als Beraterin für Gemeinwohl-Ökonomie biete ich Ihnen an, Sie mit dem Organisationsentwicklungs-Instrument der Gemeinwohl-Bilanzierung dabei zu unterstützen. Mein Anliegen ist es dazu beizutragen, dass Sie den größtmöglichen strategischen und wirtschaftlichen Nutzen aus dem Prozess der Gemeinwohl-Bilanzierung ziehen.
Im Prozess gewinnen Sie einen Überblick über den Status zu allen relevanten Nachhaltigkeitsthemen, erhalten einen Leitfaden zur Entwicklung einer nachhaltigen Unternehmensstrategie, entwickeln abgeleitete Ziele und Maßnahmen, deren Erfolg Sie kontinuierlich mit den Indikatoren des Berichtsstandards der Gemeinwohl-Ökonomie messen.
Die Gemeinwohl-Bilanz ist ein praxiserprobtes, datenbasiertes Instrument der nicht-finanziellen Berichterstattung über Ihr unternehmerisches Handeln. Ihre Basis ist der marktwirtschaftlich-ethisch ausgerichtete Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie.
Unternehmen oder Organisationen, die diesen Weg bereits gegangen sind, sehen darin vielfältigen Nutzen und Mehrwert.
Gemeinwohl-Ökonomie - mit klaren Werten zum Erfolg
Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist gleichzeitig eine zivilgesellschaftliche Bewegung, die 2010 von engagierten Unternehmer:innen und weiteren Akteuren begründet wurde und ein alternatives, transformatives Modell einer ethischen Marktwirtschaft auf Basis des globaler Rahmens der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (= Sustainable Development Goals -SDGs).
Das Zukunftsbild ist „Ein gutes Leben für alle“. Die Kernziele sind:
- Die Wirtschaft dient dem Gemeinwohl und nicht mehr der reinen Geldvermehrung um ihrer selbst willen.
- Ungleichheiten bei Einkommen, Vermögen und Macht halten sich in maßvollen Grenzen.
- Der Umweltverbrauch bleibt innerhalb der Regenerationsfähigkeit natürlicher Ökosysteme und der planetaren Grenzen.
- Gegenwärtige und zukünftige Generationen genießen gleiche Lebenschancen.“
Die GWÖ basiert auf folgenden Grundwerten: Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz. Sie misst Erfolg auf der Grundlage der Verwirklichung dieser Werte in Bezug auf alle Stakeholder- oder Berührungsgruppen eines Unternehmens/einer Organisation.
Haben Sie Interesse, mehr herauszufinden, bitte kontaktieren Sie mich über die Kontaktseite.
Die GWÖ auf europäischer Ebene
Für die breitflächige Etablierung eines ethischen Wirtschaftssystems in Europa wurde das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie auch vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) weiterempfohlen: Stellungnahme der EWSA.
Im Februar 2022 nimmt die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG), die mit der Erarbeitung der Europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (ESRS) für die Nachhaltigkeitsberichterstattungsrichtlinie CSRD beauftragt ist, die Gemeinwohl-Ökonomie als eine von 13 neuen Mitgliedsorganisationen auf (Ziele und Geschichte der GWÖ https://germany.ecogood.org/mission-geschichte)
Literatur
Sie interessieren sich tiefergehend für die Gemeinwohl-Ökonomie? Dann empfehle ich Ihnen Literatur aus drei verschiedenen Blickwinkeln:
Das bis heute relevante Referenzwerk zur GWÖ (erste Auflage 2010, 2018 komplett aktualisiert und überarbeitet) von Christian Felber: Die Gemeinwohl-Ökonomie: Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft. Piper Verlag. https://www.piper.de/buecher/gemeinwohl-oekonomie-isbn-978-3-492-31236-3
Eine wissenschaftliche Einordnung der GWÖ in die Handlungsfelder des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements und der transformativen Organisationsentwicklung: „Transformation von Unternehmen mit der Gemeinwohl-Ökonomie“ aus der Reihe Springer essentials von Dr. Christoph Harrach (2023) https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-68546-4?utm_medium=affiliate&utm_source=commission_junction_authors&utm_campaign=CONR_BOOKS_ECOM_GL_PHSS_ALWYS_DEEPLINK&utm_content=deeplink&utm_term=PID101083310&CJEVENT=eaefb585c0d311ee8144002c0a18b8fa
Die GWÖ in der Praxis von Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand und Zivilgesellschaft: Karsten Hoffmann, Gitta Walchner, Lutz Dudek (Hrsg.): 24 wahre Geschichten vom Tun und vom Lassen – Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis https://24-wahre-geschichten.de
So arbeite ich und unterstütze Sie
Gegenseitiges Kennenlernen und erste Sondierung dazu, was Sie als Unternehmensleitung bewegt, welche Veränderungsbedarfe Sie sehen und wobei Sie sich Unterstützung wünschen.
In einem persönlichen Gespräch mit Unternehmensleitung und allen Verantwortlichen möchte ich genau verstehen, was Sie erreichen wollen und wie ich Sie dabei unterstützen kann. So können wir eine fundierte Entscheidung über unsere Zusammenarbeit treffen.
Gemeinsam die Schritte und den Umfang des Vorhabens aufsetzen, inklusive Klärung der Rollen aller Verantwortlichen im Prozess. Beginn der strukturierten Kommunikation und des internen Dialogs zur Schaffung größtmöglicher Transparenz.
Nützliche Partizipationsformate für alle Betroffenen aufsetzen und offen dazu einladen. Beteiligung der erforderlichen Expert:innen und Stakeholder ermöglichen und mandatieren.
Quantitative und qualitative Daten sind für mich DIE Grundlage zur Bewertung von Status Quo und potenziellen Lösungsansätzen. Im Fokus stehen die für das Vorhaben wesentlichen Monitoring-Daten und Kennzahlen.
Frühzeitiges Einbinden der zukünftigen Nutzer:innen des Neuen bei der Priorisierung von Lösungen. Handhabbarkeit auch durch das gezielte Weglassen von Altem schaffen.
Lernen und Kompetenzentwicklung beansprucht die Menschen unterschiedlich. Die Bereitstellung von bedarfsgerechten Gelegenheiten und Ressourcen dafür erhöht die Akzeptanz.
Datenbasiertes Sammeln von Verbesserungsvorschlägen und begründete Entscheidung über Anpassungen treffen. Mehrere, kleinere Schritte und kurze Überprüfungszyklen mindern Risiken.
Veränderungen fordern die Energien der Menschen ganz unterschiedlich. Dieser Einsatz braucht Würdigung, genauso wie das Gewohnte, das verabschiedet werden muss.
